Berührungsbewusstsein und Berührungsqualität

Wenn wir einen Menschen berühren, berühren wir nicht nur Muskeln, Haut und Bindegewebe, sondern wir berühren auch die "geronnene Geschichte", die seelische Manifestation des Menschen, dessen individuelle Geschichte sich in seinem Körper zeigt. Hier bedarf es einer sehr bewussten und sensiblen Art von Berührung.Ebenso ist es notwendig auch ohne direkte Berührung arbeiten zu können.   mehr

Körperbewusstsein

Unser Wesen verkörpert sich in und durch unseren Körper, er ist ein Ausdruck unseres Seins und Geworden-Seins.

Körperbewusstsein ist nicht nur das vitale Befinden, das Spüren der Gefühle und der damit zusammenhängenden Gedanken- und Verhaltensmuster, sondern auch das Bewusstsein, ein sich inkarnierendes und verkörperndes Wesen in dieser Welt zu sein. Dieses Bewusstsein intendiert, dass wir unseren und andere Körper mit dem Respekt vor dem Wesen, den es verkörpert, betrachten. Meditation, bewusste Bewegung und moderate sportliche Betätigung können Sie darin unterstützen, mehr mit Ihrem eigenen Sein und Sinn in Berührung zu kommen.

Der Atem

Der Atem ist die Urbewegung der Seele.

"Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: den Atem einholen - sich seiner entladen. Dieses bedrängt, jenes erfrischt, so wunderbar ist das Leben gemischt. Du danke Gott, wenn er dich presst, und danke ihm, wenn er dich wieder entlässt."

(Goethe)

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Balance- und Bewegungsbewusstsein

"Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht".

Mit bewusster Bewegung kommen wir auch wieder innerlich in Bewegung.

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Emotionale Intelligenz

Durch die Körperarbeit werden alte Emotionen aufgelöst und eventuelle traumatische Erfahrungen wieder bewusst. Dies ist erwünscht und Teil des Prozesses. Durch das Auflösen des Körperpanzers entstehen neue Gefühle, Einstellungen und Sichtweisen - und in dieser Veränderung auch Unsicherheit und Krisen.

Das Auflösen eigener emotionaler Verwicklungen wird Ihnen im Alltag helfen, gelasse-ner mit sich und anderen umzugehen, schneller Lösungen zu finden und sich als Führungskraft auszuzeichnen. Nur wer sich selbst führen kann, kann auch anderen Leitbild sein.

Work-Life-Balance

In einer Zeit von ständiger Verfügbarkeit wird es immer wichtiger, einen gesunden Ausgleich von Arbeit und Freizeit, Aktivität und Entspannung, Expansion und Samm-lung zu finden.

In diesem Sinne sind Ausbildungstage Zeitinseln, in denen Sie Ihren eigenen Rhythmus finden und nachgehen können, Ihren wirklichen Bedürfnissen auf die Spur kommen und Ihr gesamtes Leben gemäß Ihren Wünschen ausbalancieren können.

Selbstverantwortung

Die Ausbildung ist praxisorientiert. Wir lernen miteinander und voneinander. Dazu brauchen wir Ihre Bereitschaft, sich mitzuteilen, an sich selbst und mit anderen zu arbeiten. So haben Sie die Möglichkeit, über alte Lernmuster und Unsicherheit hinaus-zuwachsen.

Selbstverantwortung beinhaltet auch das Ja, sich mit sich selbst zu konfrontieren und auch in schwierigen Situationen in der Gruppe zu bleiben. Konfrontieren bedeutet al-lerdings nicht "wildes Projizieren", sondern in Respekt vor der Persönlichkeit Verhalten zu spiegeln und in Beziehung zu bleiben.

Offenheit

In der Ausbildung arbeiten wir mit Methoden und Techniken, die wirkungsvoll sind, aber nicht immer hinreichend erklärt werden können.

Egal, mit welchem Wissenshintergrund Teilnehmer kommen, wichtig ist die Bereitschaft, Neues zu lernen, sich offen mitzuteilen und sich der eigenen Intuition anzuvertrauen. Wenn Sie sich mit einer inneren Haltung von Offenheit und ohne feststehende Meinung einlassen können, werden Sie mehr erfahren, als Sie jemals in Büchern nachlesen können.

Durch "learning by doing" können Sie zu einem intuitiven Wissen finden, das auf eige-ner Erfahrung beruht und Ihnen Sicherheit im Umgang mit Klienten gibt.

Wachstum

In den zwei Jahren der Ausbildung durchlaufen Teilnehmer, Trainer und Assistenten auch einen Prozess des individuellen und gemeinsamen Wachstums. Die Teilnehmer erhalten und geben in dieser Zeit gegenseitige Sitzungen in tiefer Körperarbeit, Atem-arbeit und Energiearbeit.

Dabei haben Sie die Chance, sich mit Ihrer eigenen "unerledigten Vergangenheit" zu konfrontieren und sie zu integrieren. Dies öffnet Ihnen neue Wege, sich Ihrer Einzigartigkeit bewusst zu werden und zu der Kraft zu finden, weiterzuvermitteln, was Sie selbst erfahren haben.

Grenzen

Ein Teil der leidvollen Kindheitserfahrung war, dass unsere Grenzen nicht respektiert wurden, im schlimmsten Fall wurden wir missbraucht, körperlich oder emotional.

Wer seine eigenen Grenzen nicht kennt, kann die der anderen auch nicht erkennen. Deshalb ist in der Körperarbeit das Einüben der Respektierung von Grenzen von absoluter Wichtigkeit. Dies bedeutet Achtung vor Gefühlen wie Scham, die Einhaltung der Abstinenzregel und Gewaltlosigkeit.

Weiterhin bedeutet es, niemanden ungefragt zu therapieren und die Anerkennung eines Nein oder Stop meines Gegenübers. Wer gelernt hat, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen, kann dann anderen die Verantwortung für ihr Leben lassen und sensibel mit eigenen und fremden Grenzen umgehen.

Systemische Familienaufstellung nach B. Hellinger

Wenn die persönlichen Themen es angeraten erscheinen lassen, werden wir in Einzelfällen auch systemische Aufstellungen durchführen.


 
 

AKTUELLES & TERMINE


 
Ausbildung Körpertherapie Beginn: Okt./Dez. 2011 ist vollständig belegt